Methoden und Materialien

 

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Methoden und Materialien

Kostenlosen Download anbieten

Die über die Links erreichbaren Methoden und Materialien stehen frei zum Herunterladen für Ihren Unterricht zur Verfügung:

Das Methodenangebot soll die fünf Phasen eines Lehrnarrangements exemplarisch veranschaulichen und praktisch zugänglich machen.
Ich freue mich über Ihre Fragen, Anregungen und Rückmeldungen zu den Praxiserfahrungen mit den angebotenen Methoden und Lernmaterialien: hubert.mitter@phsalzburg.at

Aus Lehrnarrangements aussteigenGestaltetes Handeln in LernumgebungenIn Lernarrangements einsteigen
Struktur des Angebots klären

Das Angebot besteht immer aus einer Methodenbeschreibung und meist aus einer Visualisierung, aus Beispielen aus der Unterrichtspraxis und soweit möglich dem dazugehörigen Material zum Downloaden. Die Idee des Angebotes ist es, dass Sie für sich im Gegensatz zu gedruckten Methodenhandbüchern ressourcenschonend genau jene Methoden und Materialien herausfiltern, die Sie gerade benötigen.
Die Methodenblätter, die mit ganz wenigen Ausnahmen alle wichtigen Informationen über eine Methode auf nur einer Seite zusammen fassen, sind immer nach dem selben Muster aufgebaut (und als pdf-Dateien bei Bedarf leicht auszudrucken):
- Name der Methode
- Zuordnung zur jeweiligen Phase im Lehrnarrangement
- Zwei Farbfotos zur Veranschaulichung der Methode
- Kurzbeschreibung mit Schritt-für-Schritt-Anleitung zur erfolgreichen Durchführung
- Praxiserfahrungen mit wichtigen Erfahrungen und Tipps
- Informationen zu Info + Material
Weiters soll Arbeitszeit erspart werden, indem Kopiervorlagen oder fertige Materialien zum Herunterladen zur Verfügung stehen. Wenn Sie durch Sie selbst veränderbar sein sollen, sind sie als Worddateien downloadbar.
In einigen Fällen ist es zu Gunsten der besseren Anschaulichkeit auch zielführend, die entsprechenden Methoden noch einmal gesondert durch Fotos oder Powerpoint-Präsentationen zu visualisieren.
Soweit vorliegend, können Sie sich auch Beispiele aus Schule und/oder Lehrer*innenaus- und -fortbildung ansehen.

Eine allgemeine Einführung in die Sammlung von Methoden und Materialien finden Sie hier:
Einleitung: Methodensammlung

Theoretische Hintergrundkonzepte offenlegen

Das Unterrichtsmodell für die Gestaltung von Lehrnarrangements beruht auf verschiedenen methodisch-didaktischen Ansätzen, die alle gemeinsam versuchen, die/den einzelne/n Lerner*innen in ihrer/seiner Eigentätigkeit und Eigenverantwortlichkeit  in den Mittelpunkt des pädagogischen Bestrebens zu stellen. Abseits von tradierten Konzepten der “Erzeugungsdidaktik” werden Wege gesucht und aufgetan, die Platz machen für “ermöglichungsdidaktische Konzepte” des schulischen Lernens. (Arnold & Gómez Tutor, 2007).
Das Basismodell für die Gestaltung von Lernumgebungen wurde von Wahl (2005) an der Universität Weingarten entwickelt. Dort bot sich ihm auch die Möglichkeit, die Konzepte und Methoden mit Partner*innenschulen aus der Umgebung auf ihre schulische Alltagstauglichkeit hin zu überprüfen und zu optimieren. Eine methodische Weiterführung stellen die WELL-Konzepte (Wechselseitiges Lernen und Lehren) dar (Bernhart, A. & Bernhart, D., 2007). Eine weitere ganz wesentliche Grundlage für die Gestaltung von Lehrnarrangements bildet das Konzept von Green N. und Green K. (2005) zum Kooperativen Lernen, das von Brüning und Saum (2006) im deutschen Sprachraum bekannt gemacht und in der Folge durch Huber (2009) mit dem Modell von Wahl (2005) vernetzt wurde. Im Zuge dieser Enwicklungen erschien eine Vielzahl von vorrangig methodisch-didaktischen Praxishandbüchern zu diesem Thema. (Bochmann & Kirchmann, 2006, 2008; Borsch, 2010; Brüning & Saum, 2009, 2012; Konrad & Traub, 2010; Kurt, 2013; Müller, 2011; Weidner, 2008). Eine gewisse Sonderstellung, aber eng an die Arbeiten von Wahl angelehnt, nimmt das Selbstorganisierte Lernen von Herold & Landherr (2003) ein. Ganz für sich steht das Dialogische Lernen von Ruf et al. (2008) Es hat aber große Bedeutung für die Gestaltungen im Rahmen des Konzepts für die Lehrnarrangements. Stärker in seiner Bedeutung für die theoretische Konzeptbildung sei auf systemisch-konstruktivistische Ansätze (Arnold, 2007; Lindemann, 2006; Reich, 2006; Siebert, 2003; Voß, 2006) und auf die Arbeiten zur systemischen Pädagogik (Arnold & Arnold-Haecky, 2009; Balgo & Lindemann, 2006; Renoldner & Scala & Rabenstein, 2007) hingewiesen. Einen gut brauchbaren zusammenfassenden Überblick über die genannten methodisch-didaktischen Ansätze samt Methodenmanual geben Thal und Vormdohre (2006) und für den Primarstufenbereich Aßmann (2015).

Weitere Gedanken des Autors zum Paradigmenwechsel beim Lernen (2009):
"Das neue Bild vom Lernen"